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Praktikum in Dänemark

Trotz der aktuellen Pandemie wurde es uns, Bianca Boanta, Nejla Mesinovic, Blerina und Hyrije Osaj ermöglicht, im August 2020 unsere geplante und von Erasmus+ finanziell unterstützte Reise nach Dänemark anzutreten. Nach einer äußerst anstrengenden 13-stündigen Fahrt kamen wir an einem Sonntag in Frederikshavn an. Daraufhin haben wir das Appartement im Park Hotel bezogen und machten uns gleich auf den Weg, um die Stadt zu erkunden. Am Montag ging es für uns los, wir wurden von dänischen Schülern zu unseren Praktikumsstellen begleitet.

Blerina und Bianca

Wir arbeiteten in einer Schule, wo wir zwei Wochen lang Deutsch und Englisch unterrichteten und uns so einen Einblick in das dänische Schulsystem verschaffen durften. In Dänemark angekommen, lernten wir schnell, dass die Dänen sehr aufgeschlossene Menschen sind. Lehrer wurden an „unserer“ Schule beim Vornamen angesprochen. Trotz enger Beziehungen wird Respekt in Dänemark dennoch großgeschrieben.

Nejla

Ich arbeitete zwei Wochen lang in einem Second-Hand-Shop mit wunderbaren Leuten, die mich herzlich willkommen geheißen haben. Ich war zuständig für das Ordnen der Ware und für die Betreuung der englisch/deutsch-sprachigen Kunden. Zudem habe ich Freunde in meinem Alter an meinem Arbeitsplatz gefunden. Meine Arbeitszeiten waren festgelegt, täglich war ich von 10 Uhr bis 17 Uhr im Laden.

Hyrije

Ich durfte zwei Wochen lang Teil des Chrisfish A/S Teams sein. Meine Hauptaufgaben waren: die Erstellung einer Marktanalyse für die Schweiz sowie auch für Österreich, die Gestaltung eines Katalogs für deutschsprachige Kunden und zusätzlich die Gestaltung einer internationalen Broschüre. Für mich ging jeder Arbeitstag um 9:00 Uhr los und endete um 16:00 Uhr, dazwischen hatte ich täglich eine halbe Stunde Pause. Ich durfte zudem jeden Tag das Privileg genießen, in die Arbeit und sogar nach Hause gefahren zu werden, während meine Schulkolleginnen meistens zu Fuß unterwegs waren.

Da die Frederikshavn Handelsskole unsere Partnerschule ist, hatten wir rund um die Uhr Unterstützung von dänischen Schülern, welche uns mit Freude den Ort gezeigt und uns Restaurantempfehlungen gegeben haben. Zudem wurden wir von unserer Betreuerin Lene, einer Lehrerin der Handelsskole, zum Essen eingeladen. Sie zeigte uns die Stadt und ging danach mit uns Eis essen.

Nach der Arbeit lief unser Tag so ab, dass wir, bis auch die letzte von uns zu Hause war, gewartet haben, um uns was zu essen zu holen und um den Tag am Meer zu genießen. Zu unserem Glück waren das für uns nur 15 Minuten Fußweg. In unserer Freizeit haben wir den nördlichsten Teil Dänemarks besucht, wo wir auch Robben in freier Natur gesehen haben (Highlight der Reise). Außerdem besuchten wir die nächstgelegene Stadt Aalborg mit dem Bus.

Die zwei Wochen vergingen für uns wie im Flug, so schnell waren wir wieder auf dem Weg nach Hause, welcher ewige 22 Stunden dauerte. Bis auf das (eher ungewürzte) Essen, war Dänemark wunderschön und wir sind dankbar, dass unsere Schule uns diese Reise trotz den erwähnten Umständen genehmigt und ermöglicht hat.