Älter werde ich stets, niemals jedoch lerne ich aus.
Solon

Die Schokoladenseite der 1AHK

Am Montag, dem 23. November 2009, startet die erste Exkursion der 1AHK, begleitet von unserem Klassenvorstand Prof. Mag. Simon Pichlmayer und Frau Prof. Erna Hoschek. Gut gelaunt und voller Vorfreude auf den bevorstehenden Tag verlassen wir um ca. 7:45 Uhr die Schule. Nach einer ungefähr 2-stündigen Fahrt auf der A9, der Phyrnautobahn, erreichen wir unser erstes Ziel Riegersburg. Schon am Eingang der Schokoladenmanufaktur Zotter lässt uns der süße Duft von Schokolade dahinschmelzen. Unsere Schokoladentour beginnt mit einem Film über die Herkunft der verschiedenen Kakaosorten. Zudem wird uns der biologische Anbau von Kakao im Regenwald von Nicaragua nähergebracht. Die Früchte der Kakaopflanze werden von den Bauern mit der Hand gepflückt, gleich vor Ort aufgeschlagen und die Kerne werden gesammelt und anschließend getrocknet. Dann werden die edlen Kakaobohnen nach Österreich geliefert. Besonderen Wert legt der Firmengründer, Josef Zotter, auf die gerechte Behandlung der Arbeiter (Fair Trade) und auf die sehr gute Qualität jeder Ernte.

Nach dem Film beginnt die eigentliche Besichtigung der Manufaktur. An der ersten Station erwartet uns Rohkakaomasse, die uns jedoch durch ihren herben Geschmack nicht begeistern kann. Weiter geht es zur „Schokoladentankstelle“, wo wir von den süßesten bis zu den bittersten Sorten alles probieren können. Auch an den nächsten Stationen können wir unsere Geschmacksnerven testen. Sorten wie Safran, Rose und Zimt machen uns glücklich. Am Ende unserer Tour konnten wir noch in einem kleinen Shop die verschiedensten Schokoladensorten oder Pralinen für Zuhause kaufen.

Unser nächstes Exkursionsziel führt uns in die Ölmühle Berghofer in Fehring.
Nach einigen Besitzerwechseln kam das Anwesen 1845 in den Besitz von Johann Berghofer. Die Ölmühle der Familie Berghofer befindet sich seit 6 Generationen im Familienbesitz. Anschließend bekommen wir einen Eindruck in die Produktionsabläufe vom Kürbis bis zum fertigen Öl. Ausgangsprodukt sind die Kürbiskerne der typischen steirischen, gelb-grünen Ölkürbisse, die im Herbst geerntet werden. Etwa 2,5 kg Kürbiskerne werden für ungefähr 1 Liter Öl benötigt. Die Kerne werden gemahlen, schonend geröstet und gepresst. Fein nussiger warmer Duft kommt aus dem Pressraum der Ölmühle, wo das steirische Kürbiskernöl, das „Schwarze Gold“ der Steiermark, gewonnen wird. Auch hier konnten wir in dem kleinen Hofladen die selbst hergestellten Produkte kaufen.

Nach einem interessanten und lehrreichen Tag traten wir erschöpft, aber mit vielen Eindrücken unsere Heimreise an.

Melanie Mayer

HAK-News

21.5.-25.5.2012
2BHK, 2DHK Sportwoche Bodersdorf

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