Das große Ziel der Bildung ist nicht Wissen, sondern Handeln.
Herbert Spencer
Herbert Spencer
Informationen zu COOL
Was ist „COOL“ (= „kooperatives offenes Lernen“)?
Der Begriff „Kooperatives Offenes Lernen" beschreibt sehr allgemein "neue" Formen des Lernens und Lehrens, die auf verschiedene reformpädagogische Ansätze Bezug nehmen und neben der "Erziehung" zu mehr Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit (selbst-gesteuertes Lernen) vor allem die Entwicklung sozialer Kompetenz in den Vordergrund stellen. Der von Helen Parkhurst in den Zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts vor allem für die Sekundarstufe entwickelte und durch seine Offenheit charakterisierte Daltonplan mit den Grundprinzipien- Freiheit/Verantwortung
- Kooperation
- Selbständigkeit
Welche Ziele werden durch die Lernform „COOL“ verfolgt?
Ziele des „Kooperativen Offenen Lernens“ sind- die SchülerInnnen vermehrt zu eigenständiger und selbstverantwortlicher Arbeitsweise zu erziehen,
- sie für Einzel- und besonders für Teamarbeit zu befähigen,
- sie durch gegenseitiges Tutoring zu sozialem und solidarischem Handeln und Lernen zu motivieren.
Wie ist der „COOL-Unterricht“ aufgebaut?
Ein wesentliches Element des COOL-Modells ist die Aufteilung des Unterrichts in den traditionellen gebundenen Unterricht und in so genannte freie Arbeitsphasen.Für diese freien Arbeitsphasen, die als „COOL-Stunden“ bezeichnet werden, erhalten die SchülerInnen von den LehrerInnen aus verschiedenen Unterrichtsfächern Arbeitsaufträge mit unterschiedlichen Arbeitsumfängen. Die SchülerInnen können in den COOL-Stunden nun frei entscheiden, wann sie welche Arbeitsaufträge erledigen – wichtig ist, dass sie die vorgegebenen Abgabetermine einhalten.
Durch diese „neue“ Art der Arbeitsauftragsvergabe müssen die SchülerInnen lernen, ihre Arbeit über längere Zeiträume hinweg einzuteilen, genau zu planen und sich selbst zu organisieren. Auf diese Weise sollen die SchülerInnen erkennen, dass Unterrichtszeit Arbeitszeit ist, in der ihre Aktivität und ihr Engagement gefordert sind. Die SchülerInnen arbeiten dabei vor allem nach der Methode des entdeckenden Lernens, während die Rolle des Lehrers in diesen freien Arbeitsphasen nicht mehr im Präsentieren von Lösungen, sondern vielmehr in der Unterstützung der Schüler beim selbständigen Finden eines Lösungsweges besteht. Durch die Offenheit der Unterrichtsgestaltung ist ein differenziertes Eingehen auf einzelne SchülerInnen besonders gut möglich, was eine gezielte Förderung sowohl von schwachen als auch von begabten Schülern begünstigt.
Welche Ausstattung steht für den „COOL-Unterricht“ zur Verfügung?
Der Einsatz von „COOL“ soll durch eine geeignete Schulausstattung optimiert werden. Deshalb wurden an der BHAK/BHAS Liezen spezielle „COOL-Lernbereiche“ eingerichtet, die als ansprechende Lernumgebung die Motivation der SchülerInnen steigern sollen.Eine wichtige Anlaufstelle für die Erfüllung der COOL-Arbeitsaufträge stellt die Schulbibliothek dar, deren umfangreiches Angebot die Recherchearbeiten der SchülerInnen erleichtert. Weiters wird darauf Wert gelegt, dass für alle COOL-Stunden ein modern ausgestatteter EDV-Raum mit Internetanschluss zur Verfügung steht, um den SchülerInnen auch die notwendige elektronische Unterstützung zu gewähren.







